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Arbeitsgruppe Lernen, Entwicklung und Psychologische Forschungsmethoden

Inhalte und Ziele

In der Forschung beschäftigt sich das Team der AG Lernen, Entwicklung und Psychologische Forschungsmethoden (Leitung: Prof. Stephanie Pieschl) inhaltlich sehr breit mit menschlichem Erleben und Verhalten in formalen und informellen Lehr-Lern-Kontexten sowie über die gesamte Lebensspanne. Aus dieser pädagogisch-psychologisch und entwicklungspsychologisch geprägten Perspektive stellen sich konkrete Forschungsfragen, die von Grundlagen- zur Anwendungsforschung reichen und häufig interdisziplinär bearbeitet werden. Inspiriert durch aktuelle gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wie die fortschreitende Digitalisierung erforschen wir überwiegend, wie Menschen digitale Medien nutzen, um zu lernen, zu kommunizieren, oder ihr Befinden zu beeinflussen. Diesen Projekten liegen meist theoretische Modelle der kognitiven Informationsverarbeitung und ein aktives Menschenbild zielgerichteter Selbstregulation zugrunde.

Die AG Lernen, Entwicklung und Psychologische Forschungsmethoden ist offen für weitere Themen und Kooperationen. Für Studierende werden laufend Qualifizierungsarbeiten mit Bezug zu aktuellen Forschungsprojekten und angrenzenden Themen vergeben.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte von Prof. Stephanie Pieschl sind:

  • Selbstreguliertes Lernen, Metakognitionen und Epistemische Überzeugungen
  • Lernen und Problemlösen mit digitalen Medien und dem Internet
  • Gewalthaltige Medien, Cybermobbing und Prävention
  • Soziale Medien, digitale Kommunikation und digitale Privatsphäre
  • Subjektive Theorien und Fehlkonzepte über Bildung und Medien

Diese Forschungsthemen finden sich auch in der Lehre der AG Lernen, Entwicklung und Psychologische Forschungsmethoden wieder. Die AG ist federführend verantwortlich für die Lehre in pädagogischer Psychologie, Entwicklungspsychologie und Methodenlehre im Psychologiestudium sowie die psychologischen Anteile der Lehramtsstudiengänge. In den Veranstaltungen der AG sollen Studierende zu handlungskompetenten Akteuren in Bezug auf ihren jeweiligen beruflichen Alltag ausgebildet werden. Das erfordert einerseits ein grundlegendes Verständnis von Forschung und Forschungsmethodik, so dass Studierende angemessene epistemische Überzeugungen über die Natur des wissenschaftlichen Wissens entwickeln und auch in Zukunft psychologische Forschung kritisch rezipieren können. Andererseits erfordert es auch Praxis in Anwendung und Transfer, so dass kein träges, nur im Studium genutztes, Wissen entsteht. Um diese Ziele zu erreichen, wird ein breites Spektrum an didaktischen Methoden eingesetzt. Dies soll einerseits sicherstellen, dass die jeweils geeignetsten Methoden genutzt werden, um Wissen zu festigen, Fähigkeiten einzuüben oder kritisches Denken bei dem Transfer von Forschung zu Praxis anzuwenden. Andererseits soll dieses Vorgehen auch das Methodenrepertoire der Studierenden erweitern.

Neben Engagement in Forschung und Lehre sieht die AG Lernen, Entwicklung und Psychologische Forschungsmethoden sich als wichtige Schnittstelle zur Öffentlichkeit. Wissenschaft und Forschung soll mit und für die gesamte Gesellschaft betrieben werden (sog. Dritte Mission). Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt der AG auf der Kooperation mit entsprechenden Akteuren aus der Praxis und ausgeprägter Wissenschaftskommunikation von Forschung an die Öffentlichkeit.

News

09.-12.09.2019 Prof. Dr. Stephanie Pieschl präsentiert ein Paper und diskutiert ein Symposium auf der paEpsy Konferenz in Leipzig.

04.-06.09.2019 Prof. Dr. Stephanie Pieschl präsentierte ein Paper auf der MediaPsych Konferenz in Chemnitz.

10.-16.08.2019 Deborah Sivyer präsentiert ein Paper auf der JURE Konferenz und Prof. Dr. Stephanie Pieschl präsentiert zwei Paper auf der EARLI Konferenz in Aachen.

12.04.2019 Wir haben Tutorinnen für das Modul „Pädagogische Psychologie“ gefunden. Herzlich Willkommen Leonie Gehbauer und Kristine Hartwig.

04.-09.04.2019 Dr. Janene Budd präsentiert zwei gemeinsame Poster auf der AERA (American Educational Research Association) Konferenz in Toronto, Kanada.

15.02.2019 Prof. Dr. Stephanie Pieschl nimmt ihre Arbeit auf.